Impfung gegen New Castle -Krankheit

 

In Deutschland schreibt die Geflügelpest-Verordnung eine regelmäßige Impfung gegen die Newcastle-Krankheit für jeden Hühner- und Truthühnerbestand vor. Dies gilt auch für Privatleute, die nur wenige Hühner halten. Die Impfung erfolgt in der Regel über das Trinkwasser.

Hühner oder Truthühner dürfen in Deutschland nur dann von einem Geflügelbestand in einen anderen abgegeben oder auf Geflügelmärkten, Geflügelschauen und ähnlichen Veranstaltungen ausgestellt werden, wenn sie von einer tierärztlichen Bescheinigung begleitet sind, aus der hervorgeht, dass der Herkunftsbestand der Tiere (im Falle von Eintagsküken der Elterntierbestand) regelmäßig gegen die Newcastle-Krankheit geimpft wurde.

 

Fasane und Wachteln sind jedoch von der Impfung ausgeschlossen

(bitte hierzu den Text auf der Eingangsseite Impfungen beachten)

Der GZV Kaiserlautern lädt erin zu einer hoch interessanten Veranstaltung mit dem Thema

 

                „Newcastleimpfungen und deren Management „

 

Termin: 12.Januar 2019

 

Näheres unter KV Kaiserslautern/Infos

 

 

21.07.2018

Achtung: Änderung der Impfintervalle von 3 Monaten auf 6 Wochen!

Bitte die Ausführungen auf unserer Seite Newcastle Disease beachten!

28.09.2017

Impfpflicht gegen Newcastle Krankheit

 

Zu Beginn der Ausstellungssaison möchten wir hier nochmals ausdrücklich auf die bestehende Impflicht hinweisen.

 

Die Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit ist weiter einzuhalten. Darin erinnert das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz die Geflügelhalter. Die Impfpflicht gilt für Hühner und und Putenhalter. Und was besonders wichtig ist, sie gilt unabhängig von der Bestandsgröße. Also müssen auch kleine Hobbyhalter ihre Tiere impfen lassen. Aktuell ist Deutschland frei von dieser Viruserkrankung. Allerdings kommt es in anderen europäischen Ländern wie Rumänien oder Schweden zu wiederkehrenden Ausbrüchen. Dies zeigt, dass die Gefahr eines Ausbruchs auch in Deutschland real ist. Deshalb müssen Hühner und Puten in Deutschland gegen das Virus geimpft sein, damit im Fall eines Eintrages des Virus die Schäden möglichst gering bleiben. Ein Verstoß gegen die Impfpflicht, die in der Geflügelpest-Verordnung festgehalten ist, gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

 

 

Hierzu bitte auch das nachstehende Infoblatt herunterladen:

Regelmässige Impfung von Hü
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Der nachfolgende Fach-Artikel wurde uns freundlicherweise vom Landesuntersuchungsamt zur Verfügung gestellt:

Fachartikel zur Impfpflicht gegen Newcastle-Krankheit
01_10_Dtsch.tierärztl.Wschr._Zur Immunis
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10.08.2016

Neue Impfstoffgeneration gegen die New-Castle-Krankheit

 

 

 

Folgende Frage eines Züchters erreichte den LV-Vorsitzenden Ende Juli:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Demler, ich habe eine Frage zum Impfen der Hühner gegen die New-Castle. Nach meiner Information gibt es nur noch Ma 5 und Clone 30. Clone 30 muss aber  alle 6 Wochen nachgeimpft werden. Bisher wurde doch mit Hitchner oder La Sota immer nur vierteljährlich geimpft. Wie sollen wir das als kleinere Geflügelhalter denn nun machen?  Meine Tierärztin ist hier auch überfragt.  Für eine kurze Nachricht wäre ich Ihnen sehr dankbar.  

 

 

 

Hier die Antwort von dem Tier- und Artenschutzbeauftragten des BDRG, Dr. Michael Götz:

 

 

 

Sehr geehrter Züchter,

 

 

 

die neue Impfstoffgeneration Clone 30 hat eine bessere und längere Wirkung als z.B. Hitchner oder La Sota. Im alten Zulassungsverfahren bei Hitchner und La Sota musste keine Dauer der Wirkung nachgewiesen werden. Bei den neuen Zulassungen muss die Dauer der Wirkung  zugelassen werden. Je länger die Dauer der Wirkung zugelassen wird um so mehr Geld kostet dies (es handelt sich hier um sehr hohe Beträge). Die Zulassung der Firma orientiert sich am Wirtschaftsgeflügel, da hier keine längere Zulassung als 4-6 Wochen notwendig sind. Bei Legehennen wird dann mit der Nadel geimpft, was dann die Legeperiode hält, Masthähnchen sind geschlachtet.

 

 

 

Einen sehr guten Impfschutz mit Clone 30 (oder Ma5Clone 30) ist aus medizinischer Sicht gegeben, wenn man wie bisher 4x im Jahr impft (optimal istes, wenn man aber die 2. Impfung vorzieht und nach 6 Wochen durchführt. Ihr Tierärztin kann sich gerne mit er Fachberatung von MSD in Verbindung setzen.

 

 

 

Damit wir als Rassegeflügelzüchter keine Probleme bekommen, hat mir die Firma zugesagt, dass sie eine Studie anfertigt, die eine länger andauernde Wirkung wie 3 Monate belegt.

 

 

 

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Michael Götz

 

16.06.2015                Aktuelle Information zum Impfstoff:

 

Impfstoff gegen die Newcastle Krankheit in Kombi mit infektiöser Bronchitis gibt es von der Firma MSD in tausender Dosen (Nobilis MA5+Clone 30). Laut Hersteller wird dies in den nächsten Jahren auch so bleiben.

Alle anderslautenden Informationen, die derzeit kursieren, sind falsch.


Hier der Text einer Nachricht, die der BDRG-Tierschutzbeauftragte, Herr Dr. Michael Götz, auf Anfrage unseres Züchters Siegfried Deibert, ob denn der Kombi-Impfstoff auf Dauer angewendet werden sollte, gesendet hat:


"Sehr geehrter Herr Deibert,

der Kombi Impfstoff ist der Richtige. Gerade die Kombination mit infektiöser Bronchitis ist für Rassegeflügelzüchter sehr sinnvoll.

Es gibt diesen Impfstoff in 1000er, oder 10x 1000er Dosen.

 

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Götz"

Impfung gegen Newcastle-Krankheit - Stellungnahme des Ministeriums

Nachdem uns vor einigen Wochen die Information erreichte, dass die Impfung von Kleinst-Geflügelbeständen  nur durch Tierärzte vorgenommen werden  und keine Ausgabe von Impfstoffen direkt an die Züchter erfolgen darf, richtete der LV-Vorsitzende unverzüglich eine Anfrage an die Landesregierung.

Die Anwort vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Weinbau, Ernährung und Forsten ist nun eingegangen und wir können erfreulicherweise mitteilen, dass die bisherige Durchführung der Impfung  durch Impfbeauftragte der Geflügelzuchtvereine weiterhin geduldet wird.

 

Das Schreiben kann hier heruntergeladen werden:

Schreiben Ministerin Höfgen vom 18.02.2016
Schreiben Landesreg Rlp vom 18.02.16.pdf
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