Kreisverband Mainz-Bingen

Infos, Aktuelles

07.12.2015   GKZV 1903 Ingelheim: Europaschauerfolg für Zwerg-Welsumerzüchter Rainer Müller

28.05.2015   Geflügel- und Kaninchenzuchtverein Ingelheim: Aus der lokalen Presse

26.05.2015   GZV Bad Kreuznach:  Vorsitzender Rudi Busch verstorben

07.12.2015

                            "Herma ist die Schönste" : Zwerg-Welsumerhenne in Frankreich ausgezeichnet


Rainer Müller vom GKZV 1903  Ingelheim errang mit seiner Zwerg-Welsumerhenne "Herma" auf der Europaschau in Metz 

siw Auszeichnung   V 97 Pkt.

Die örtliche Presse berichtete hierüber, mit gleichzeitigem Hinweis auf die Landesschau, die auch in diesem Jahr wieder innerhalb des KV Mainz-Bingen ausgerichtet wird:  02./03. Januar in Essenheim.


Hier der Link zum Artikel  der Allgemeinen Zeitung Ingelheim:

Aktuelles aus Ingelheim

28.05.2015  Aus der lokalen Zeitung:


Ein Zeichen der Wertschätzung: Ehrenamtskarte







Rainer Müller vom Geflügel- und Kaninchenzuchtverein und Hahn Henry waren die Ersten, denen Oberbürgermeister Ralf Claus die neue Ehrenamtskarte für Ingelheim überreichen konnte.

Foto: Thomas Schmidt

Von Beate Schwenk

Ab sofort gibt’s in Ingelheim den Ausweis im Scheckkartenformat / Rabatte für engagierte Bürger

INGELHEIM - Ab sofort gibt es auch in Ingelheim eine Ehrenamtskarte. Den Ausweis im Scheckkartenformat kann jeder beantragen, der im Schnitt fünf Stunden pro Woche (oder 250 Stunden im Jahr) ehrenamtlich tätig und mindestens 16 Jahre alt ist. Die Inhaber einer Ehrenamtskarte können diverse Vergünstigungen in Anspruch nehmen. So gibt es zehn Prozent Ermäßigung bei einem Besuch des Regionalbades „rheinwelle“.

Die Stadtbücherei, das Mehrgenerationenhaus, das Museum und das Amt für Kultur und Touristik sind ebenfalls mit von der Partie. „Vielleicht machen auch noch die eine oder andere Gaststätte oder der Einzelhandel mit“, so die Hoffnung von Oberbürgermeister Ralf Claus anlässlich der Vorstellung der Ehrenamtskarte.

  • ANTRAG

Das Antragsformular für die Ehrenamtskarte kann man unter www.wir-tun-was.de herunterladen oder bei der Stadtverwaltung abholen. Ansprechpartnerin für Ehrenamtler und für Institutionen, die sich dem Projekt anschließen wollen, ist Edeltraud Hirschmann (06132/782-242, Mail: edeltraud.hirschmann@ingelheim.de).

Ein Dankeschön

„Bei dem Ausweis geht es aber nicht in erster Linie um eine große Ersparnis“, betonte Claus, „im Vordergrund steht das Dankeschön an die Bürgerinnen und Bürger, die sich in überdurchschnittlichem Maße einsetzen“. Die Ehrenamtskarte ist freilich keine Ingelheimer Erfindung, sondern ein Projekt des Landes, an dem sich die Kommunen beteiligen.

Auf dem landesweiten Ehrenamtstag am 14. September 2014 in Worms hatten die ersten fünf Pilotkommunen die Kooperationsvereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte unterzeichnet. Inzwischen haben rund 20 Städte und Gemeinden den Ausweis eingeführt; und es werden immer mehr.

Da die Karte landesweit gültig ist, können Ingelheimer Ehrenamtler Vergünstigungen nicht nur in der Rotweinstadt in Anspruch nehmen, sondern auch in Mainz oder in Bad Kreuznach. Zudem gibt es Rabatte für Sonderaktionen und Landeseinrichtungen. Die staatlichen Burgen und Schlösser gewähren sogar satte 50 Prozent Ermäßigung. Welche Angebote es im Einzelnen gibt, kann man im Internet auf der Ehrenamtsseite des Landes (www.wir-tun-was.de) nachlesen.

Als erster Ingelheimer nahm Rainer Müller vom „Kaninchen- und Geflügelzuchtverein“ (GKZV) gestern die Ehrenamtskarte in Empfang. „Ich sehe das als Wertschätzung für unseren Verein“, freute er sich über die Auszeichnung, die er nicht allein entgegennahm. Zu dem Termin hatte er illustre Verstärkung mitgebracht. Zwerghahn Henry beäugte interessiert, was der OB zu sagen hatte. „Rainer Müller ist eine der großen Stützen seines Vereins“, erklärte dieser. In seinem Verein habe Müller neben dem Amt des Kassenwarts auch die Funktion eines Tier- und Artenschutzbeauftragten inne. Der GKZV kümmert sich nämlich nicht nur um die Zucht von Rassegeflügel und Rassekaninchen, sondern auch um Tier-, Naturschutz und Umweltbildung.

Aktuell päppeln Vereinsmitglieder gerade fünf elternlose Graugansküken auf, die ihnen von den Ingelheimer Tierhelfern übergeben worden waren. Der rund drei Wochen alte Gänsenachwuchs hat im vereinseigenen „Kükenheim“ mit Rotlicht ein kuscheliges Zuhause auf Zeit gefunden.


            Ein Gänseleben in Saus und Braus






Aufgeregt watscheln die fünf Graugansküken in ihrem Gehege hin und her.

Foto: Thomas Schmidt

Von Julia Schilling

AUFZUCHT Fünf verwaiste Graugansküken haben bei Ralf Scheider vom Kaninchen- und Geflügelzuchtverein ein neues Zuhause gefunden

INGELHEIM - Die fünf Gänsekinder watscheln aufgeregt in ihrem Gehege hin und her. Vom Wasserbecken zum Fressnapf und wieder zurück. Immer schön in der Gruppe, immer schön hell fiepend. Dazwischen knabbern sie ein bisschen Gras in "Ziehpapa" Ralf Scheiders Garten und weil’s so lecker war, auch gleich noch ein bisschen mehr. "Den Salat haben sie schon verputzt", lacht Scheider, der die fünf Grauganskinder im Auftrag der Ingelheimer Tierhelfer aufzieht. Denn die Fünf sind Waisen.

350 Tiere im Freigehege

Seit etwa fünf Wochen wohnen die putzigen Tierchen jetzt beim Vorsitzenden des Ingelheimer Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins. Die Tierhelfer hatten vier von ihnen ohne Mutter aufgefunden und zu Scheider gebracht. Ein paar Tage später folgte noch ein Graugansküken, das Kinder gefunden hatten. Der Mutter muss etwas zugestoßen sein, vermutet Scheider, andernfalls hätte sie ihre Jungen nicht alleine gelassen.

Jetzt dürfen die fünf Küken bei Ralf Scheider flügge werden. Ein Vogelleben in Saus und Braus, denn Scheider hat alles zu bieten, was das Gänseherz begehrt. Er kennt sich mit der Aufzucht von Vögeln aus, kümmert sich neben den Grauganskindern auch gerade um 150 Hühnerküken, die in seinem Keller unter Wärmelampen wachsen und gedeihen. Scheider züchtet Hühner, hat sich den weißen Australorps, den weißen Zwerg-Australorps, den orangefarbenen Zwerg-Welsumer und den modernen, englischen Zwergkämpfern verschrieben. Etwa 350 von ihnen leben - mit den Hasen zusammen, die Scheider ebenfalls züchtet - auf einem großen Gelände mit Teich in der Nähe von Scheiders Wohnhaus in der Binger Straße.

Dort sollen die Gänsekinder in ein paar Tagen auch Quartier beziehen. Sobald sie groß genug sind, um sich selbst gegen Fressfeinde verteidigen zu können. Vorerst dürfen sie tagsüber noch in Scheiders Garten wohnen, sind mit Maschendraht vor gefräßigen Räubern geschützt. Nachts geht es in den Keller in eine kuschelige Box unter die Wärmelampe. Drei Männchen und zwei Weibchen wohnen bei ihm, vermutet Scheider. So genau kann man das erst sagen, wenn die Gänse älter sind. Ein richtiges Gefieder haben sie derzeit auch noch nicht, das wird noch etwas dauern.

Tiere sollen wegfliegen

Wenn die Gänse ins Freigehege umziehen, dann bekommen sie von Scheider noch einen Ring. Damit sind sie für alle Zeiten zu ihm zurückzuverfolgen, sollten sie irgendwo anders auftauchen. Und das werden sie, davon ist Scheider überzeugt. Denn wo unsereins über die süßen, flauschigen Tierbabys schier in Verzückung gerät, sieht der Züchter Vögel, die erwachsen werden. "Dann werden sie wegfliegen", weiß Scheider, "und das sollen sie auch."

 

GZV Bad Kreuznach

26.05.2015

In ehrendem Gedenken

Ein großes Züchterherz, das sich viele Jahrzehnte mit Leib und Seele der Kleintierhaltung verschrieben hat, schlägt nicht mehr.

 

Tief betroffen nehmen die Rassegeflügelzüchter des Landes-verbandes Rheinland-Pfalz, insbesondere seine Freunde von seinem Heimatverein, dem RGZV Bad Kreuznach und Umgebung e.V. 1903 sowie seine Zuchtfreunde vom Kreisverband Mainz-Bingen der Rassegeflügelzüchter zur Kenntnis, dass unser gemeinsamer Freund und 1. Vorsitzender des Rassegeflügel-Zuchtvereins Bad Kreuznach, unser allseits geschätzter

       


Zuchtfreund Rudi    B u s c h


           *12. 10.1937        17. 05.2015

 


 

vor wenigen Tagen im 78.  Lebens-jahr verstorben ist.

 

Wir trauern um einen guten Freund, einen großartigen Züchter, Idealisten und Organisator unserer Organisation.

Zuerst war es die Kleintierhaltung im Allgemeinen, dann war die Rassegeflügelzucht über viele Jahre sein Lebensinhalt.

 

Durch seine Liebe zu den Kleintieren trat der Verstorbene 1976, also vor annähernd 40 Jahren, dem RGZV Bad Kreuznach  bei.

Er war ein überaus engagierter Organisator und Rasse-geflügelzüchter, der in seinem Heimatverein und darüber hinaus auf vielen Ebenen und in vielen Funktionen in seiner uns bekann-ten ruhigen aber bestimmten Art tätig war.

 

Rudi wurde 1994 zum Ehrenmitglied des Geflügelzuchtvereines Hochheim am Main ernannt, ferner war er maßgeblich am Bau der Zuchtanlage des RGZV Bad Kreuznach, insbesondere am Anbau beteiligt.

Mit aufopferungsvollem Engagement führte und leitete er über 22 Jahre als 1. Vors. seinen Ortsverein Bad Kreuznach.

Dass man ihn am 8. Januar 1994 mit der silbernen Ehrennadel seines Ortsvereins und am 1. März 1994 mit der silbernen Ehrennadel des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter ehrte, war eine Selbstverständlichkeit und eine dankbare Geste zugleich, worüber er sich anl. des Festaktes der Ehrungen sichtlich freute.

 

Dass er die anstehende Ehrung mit der goldenen Vereinsnadel, der goldenen Landes- und goldenen Bundesehrennadel nicht mehr erleben durfte, ist sehr schade, denn das Wohl der Rasse-geflügelzucht und seines Heimatvereins  war immer sehr wichtig, ja es war sein Lebensinhalt.

 

Seine absolute Liebe galt der Zucht verschiedener Hühnerrassen.

Aber auch Tauben der verschiedensten Rassen bevölkerten seine Volieren. In den letzten Jahren züchtete und stellte er erfolgreich Zwerg Welsumer silberfarbig und Münsterländer Feldtauben aus.

 

Er war stets bedacht, dass jährlich eine Lokalschau als Ernte-dankfest in den Reihen seiner Vereinsfreunde durchgeführt wurde, was ihm auch Jahrzehntelang mit Bravour gelang. Im Januar sahen wir ihn noch an der Tageskasse anl. unserer LV-Schau in Essenheim sitzen, wo er für jeden Besucher, Aussteller und Züchter ein gutes Wort übrig hatte.

 

Der Name Rudi Busch geht in seinem Heimatverein, in seinem Kreisverband Mainz-Bingen und im Landesverband der Rasse-geflügelzüchter Rheinland-Pfalz als Synonym einher. Viele Zucht-freunde trauern um Rudi Busch.

 

Wir alle sind dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet, so dass wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.

Sein Name wird immer mit der Rassegeflügelzucht in seinem Kreisverband und unserem Landesverband  verbunden sein.

 

Als begnadeter Organisator und Allrounder seines Ortsvereins wurden seine Ratschläge hoch geschätzt. Alles was er in der Zuchtanlage in Winzenheim und im Verein Bad Kreuznach in Bewegung setzte, erinnert uns nicht nur zeitnah, sondern auch noch in weiter Zukunft an unseren Zuchtfreund Rudi. In Vergessenheit wird und kann er deshalb nie geraten.

 

In der Hoffnung, dass andere seine Arbeit und züchterische Visionen, die er nicht mehr verrichten kann, nun fortführen mögen, und zufrieden bei dem Gedanken, dass er für die Rasse-geflügelzucht, insbesondere für seinen Heimatverein alles getan hat, was ihm möglich war und in seiner Kraft stand, ist unser Freund Rudi am Sonntag, dem 17. Mai friedlich eingeschlafen.

 

Die Rassegeflügelzüchter vom RGZV Bad Kreuznach, seines Kreisverbandes Mainz-Bingen und vom Landesverband Rheinland-Pfalz verneigen sich in Ehrfurcht vor einem großartigen Freund und begnadeten Idealisten.

Sein Tod hat eine Lücke gerissen.

Unser ganzes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seinen Familienangehörigen.

 

Wir danken unserem Rudi für all das, was er mit Liebe, Herz, Idealismus und großem Verständnis für die Rassegeflügelzucht vollbracht hat.

 

Die große Anteilnahme seiner Freunde, die sich beim Abschiednehmen eingefunden hatten, waren stumme Zeugen für einen liebenswürdigen Menschen, dessen Lebensinhalt die Rassegeflügelzucht war und für die er mit viel Herzblut sein Lebenswerk in den Dienst derselben stellte.

 

Lieber Rudi:

Wir danken dir für all das, was du in über 22 Jahren als Vorsitzender für die Rassegeflügelzucht in Bad Kreuznach und Umgebung in nachahmenswerter Art und Weise geleistet und vollbracht hast, wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Ruhe in Frieden.

 

BDRG

LV Rheinland-Pfalz

KV Mainz-Bingen

RGZV Bad Kreuznach e.V. 1903