Unsere kleinen Schützlinge sind überwiegend Bodenbewohner, sie fliegen bestenfalls nur kurze Strecken und halten sich gern in der Nähe von Menschen auf. Abends ziehen sie sich gerne zum Schutz vor natürlichen Feinden auf niedrige Äste der Bäume oder auf Sitzstangen zurück. Ihr Futter besteht aus Getreidekörnern, Samen, Knospen, Grünzeug; aber auch aus Würmern und Kleingetier, wie Käfer und vieles andere.
Hartes Getreide weichen sie nach dem Aufpicken mittels Wasser im Kropf auf. In dem muskulösen Magen wird die gesamte Nahrung mit Hilfe von kleinen Steinchen und zerkleinerten Muscheischalen (Grit) verdaut.
Alle Rassen und Arten leben in Kleingruppen, in denen eine strenge Ordnung herrscht. Eine gewisse "Hackordnung" regelt die Hierarchie. Die Rangfolge muss des öfteren, wenn die Nachzucht erwachsen wird, neugeregelt werden. "Machtkämpfe" unter erwachsenen Hähnen sind naturbedingt. Auch durch das Krähen zeigt der Hahn seine "Mächtigkeit" an.
Die natürlichen Feinde sind: Greifvögel, Füchse, Marder, Ratten, Wiesel und viele andere Räuber. Der Hahn wacht über seine Hennen. Bei Erkennen einer Gefahr stößt er einen Warnruf aus und alle suchen Deckung. Bei Dunkelheit ist unser Hausgeflügel blind und reagiert auf Störungen mit ängstlichem Gegacker.
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